Hier fand die Brückenhochzeit statt und die Brücke vom Generationenpark zur Halde wurde vervollständigt - das heißt: Das letzte - fehlende Brückenteil - wurde eingeschoben
Nun wurde bei unseren Beiträge etliche Male über unseren "angeblich erfundenen" Begriff Brückenhochzeit gelacht.
Allerdings verhält es sich so:
Wird eine Brücke aus zwei Richtungen gebaut und die Brückenteile treffen sich irgendwo in der Mitte so spricht man von einer Hochzeit
ChatGpt sagt hierzu:
Der Begriff Brückenhochzeit stammt aus dem Brückenbau. Er bezeichnet bildlich den Moment, in dem zwei zuvor getrennt errichtete Brückenteile miteinander verbunden werden und sich die Brücke schließt.
Brückenbau in Hückelhoven - vom Schacht auf die Halde - ein weiteres Brückenteil wurde heute vormittag eingeschoben, befestigt und verschweißt. 65 Tonnen Stahl wurden mit einem Kran bewegt und ein weiteres Teil der Brücke ist nun da wo es hinkommen sollte.
Künftig können über die Brücke übrigens auch Rollstuhlfahrer auf die Halde. Die Brücke ist so konzipiert das es zwar eine "Steigung" gibt, diese allerdings immer wieder durch grade liegende Elemente unterbrochen wird.
Ein Video der Arbeiten am heutigen Tage gibts übrigens auf unserem Youtube Kanal:
Die letzten zehn Jahre waren eine aufregende Zeit für die private Drohnenfliegerei. Was einst als experimentelles Hobby für Technikbegeisterte begann, hat sich längst zu einem weit verbreiteten Freizeit- und sogar Berufsfeld entwickelt. Drohnen sind heute kompakter, intelligenter und sicherer als je zuvor – doch der Weg dahin war ebenso spannend wie rasant.
Photocopter Heinsberg begleitet diese Entwicklung seit über 15 Jahren – von den ersten handgelöteten Rahmen bis zu modernen Hightech-Systemen mit GPS, 4K-Kameras und Hinderniserkennung. Im frühen Einsatz war beispielsweise eine DJI F450 oder auch der Hexacopter - die F550 mit Futaba-Fernsteuerung, externem Monitor, Fatshark-Videoübertragung und einer GoPro Hero 3 montiert. Damals war das noch echtes Pionierhandwerk: Lötzinn, Kabelsalat und viel Tüftelei gehörten zum Alltag.
Im Laufe der Jahre kamen neue Modelle hinzu – darunter die DJI Phantom 1 und 2, später die kompaktere Mavic Pro. Auch die Yuneec Q500 gehörte eine Zeitlang zum festen Bestand der Flotte. Jede Generation brachte neue technische Sprünge: längere Flugzeiten, stabilere Bildübertragung und präzisere Steuerung.
Heute setzt Photocopter Heinsberg auf modernste Technik mit der DJI Air 2 und nun – angepasst an die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen der EU-Drohnenverordnung – auf die DJI Air 3. Dabei galt und gilt stets: Sicherheit und Rechtmäßigkeit stehen an erster Stelle. Alle erforderlichen Kenntnisnachweise liegen vor, und sämtliche Flüge werden strikt gemäß der geltenden Vorschriften durchgeführt.
So spiegelt die Geschichte von Photocopter Heinsberg nicht nur den technischen Fortschritt der Drohnenwelt wider, sondern auch das wachsende Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dieser faszinierenden Technologie. Vom ersten Propellerstart bis zur heutigen Luftbildaufnahme in kinoreifer Qualität – die Leidenschaft fürs Fliegen und Fotografieren bleibt dieselbe.
Das ehrgeizige Solarprojekt auf der ehemaligen Mülldeponie in Rothenbach (wir berichteten – hier klicken) ist gescheitert. Der Kreis Heinsberg hat die Pläne für die ursprünglich größte Photovoltaik-Freiflächenanlage Nordrhein-Westfalens endgültig aufgegeben.
Grund sind wirtschaftliche Schwierigkeiten und mangelnde Rentabilität.
Wie die Kreisverwaltung mitteilte, haben die bisherigen Projektpartner NEW Re und BMR das Vorhaben „aus wirtschaftlichen Gründen“ eingestellt. Die kalkulierte Gesamtrendite liege bei lediglich 3,8 Prozent – deutlich unter der marktüblichen Mindestanforderung von rund sechs Prozent, die für eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung nötig sei.
Das Projekt hatte 2022 für Aufsehen gesorgt: Auf dem rund 24 Hektar großen Deponiegelände – etwa 33 Fußballfeldern entsprechend – sollte eine Anlage mit einer Leistung von 15 bis 16 Megawatt entstehen. Aufgrund der begrenzten Wirtschaftlichkeit und hoher technischer Anforderungen, etwa bei der Modulaufständerung auf dem Deponiekörper und den weiten Netzanschlusswegen nach Wassenberg-Forst, ließ sich das Vorhaben jedoch nicht solide finanzieren.
Auch alternative Modelle, wie eine Direktvermarktung außerhalb des EEG, hätten laut BMR keine Aussicht auf Erfolg gezeigt. Der Energiemarkt sei derzeit „aufgrund der unklaren politischen Lage äußerst schwierig“, und langfristige Abnahmeverträge kaum zu bekommen.
Selbst eine Eigenrealisierung durch den Kreis wurde verworfen. Zwar liegt der Refinanzierungszinssatz bei 3,11 Prozent – etwas unter der prognostizierten Rendite –, doch die Kreisverwaltung sieht zu hohe Risiken. Auch die Stadt Wassenberg hat sich gegen eine Fortführung ausgesprochen.
Damit bleibt die Vision einer landesweit beispielhaften Solaranlage vorerst begraben.
Hoffnung besteht nur, falls sich die gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Zukunft verbessern.