Montag, 6. April 2026

Private Drohnenfliegerei im Wandel der letzten 10 Jahre – Ein Blick zurück mit Photocopter Heinsberg

Die letzten zehn Jahre waren eine aufregende Zeit für die private Drohnenfliegerei. Was einst als experimentelles Hobby für Technikbegeisterte begann, hat sich längst zu einem weit verbreiteten Freizeit- und sogar Berufsfeld entwickelt. Drohnen sind heute kompakter, intelligenter und sicherer als je zuvor – doch der Weg dahin war ebenso spannend wie rasant.




Photocopter Heinsberg begleitet diese Entwicklung seit über 15 Jahren – von den ersten handgelöteten Rahmen bis zu modernen Hightech-Systemen mit GPS, 4K-Kameras und Hinderniserkennung. Im frühen Einsatz war beispielsweise eine DJI F450 oder auch der Hexacopter - die  F550 mit Futaba-Fernsteuerung, externem Monitor, Fatshark-Videoübertragung und einer GoPro Hero 3 montiert. Damals war das noch echtes Pionierhandwerk: Lötzinn, Kabelsalat und viel Tüftelei gehörten zum Alltag.



Im Laufe der Jahre kamen neue Modelle hinzu – darunter die DJI Phantom 1 und 2, später die kompaktere Mavic Pro. Auch die Yuneec Q500 gehörte eine Zeitlang zum festen Bestand der Flotte. Jede Generation brachte neue technische Sprünge: längere Flugzeiten, stabilere Bildübertragung und präzisere Steuerung.

Heute setzt Photocopter Heinsberg auf modernste Technik mit der DJI Air 2 und nun – angepasst an die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen der EU-Drohnenverordnung – auf die DJI Air 3. Dabei galt und gilt stets: Sicherheit und Rechtmäßigkeit stehen an erster Stelle. Alle erforderlichen Kenntnisnachweise liegen vor, und sämtliche Flüge werden strikt gemäß der geltenden Vorschriften durchgeführt.

So spiegelt die Geschichte von Photocopter Heinsberg nicht nur den technischen Fortschritt der Drohnenwelt wider, sondern auch das wachsende Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dieser faszinierenden Technologie. Vom ersten Propellerstart bis zur heutigen Luftbildaufnahme in kinoreifer Qualität – die Leidenschaft fürs Fliegen und Fotografieren bleibt dieselbe.

Samstag, 28. März 2026

Geplante Rekord-Photovoltaikanlage in Wassenberg Rothenbach wird nicht gebaut

Wassenberg 

 Das ehrgeizige Solarprojekt auf der ehemaligen Mülldeponie in Rothenbach (wir berichteten – hier klicken) ist gescheitert. Der Kreis Heinsberg hat die Pläne für die ursprünglich größte Photovoltaik-Freiflächenanlage Nordrhein-Westfalens endgültig aufgegeben. 

Grund sind wirtschaftliche Schwierigkeiten und mangelnde Rentabilität. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, haben die bisherigen Projektpartner NEW Re und BMR das Vorhaben „aus wirtschaftlichen Gründen“ eingestellt. Die kalkulierte Gesamtrendite liege bei lediglich 3,8 Prozent – deutlich unter der marktüblichen Mindestanforderung von rund sechs Prozent, die für eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung nötig sei. Das Projekt hatte 2022 für Aufsehen gesorgt: Auf dem rund 24 Hektar großen Deponiegelände – etwa 33 Fußballfeldern entsprechend – sollte eine Anlage mit einer Leistung von 15 bis 16 Megawatt entstehen. Aufgrund der begrenzten Wirtschaftlichkeit und hoher technischer Anforderungen, etwa bei der Modulaufständerung auf dem Deponiekörper und den weiten Netzanschlusswegen nach Wassenberg-Forst, ließ sich das Vorhaben jedoch nicht solide finanzieren. 


 Auch alternative Modelle, wie eine Direktvermarktung außerhalb des EEG, hätten laut BMR keine Aussicht auf Erfolg gezeigt. Der Energiemarkt sei derzeit „aufgrund der unklaren politischen Lage äußerst schwierig“, und langfristige Abnahmeverträge kaum zu bekommen. Selbst eine Eigenrealisierung durch den Kreis wurde verworfen. Zwar liegt der Refinanzierungszinssatz bei 3,11 Prozent – etwas unter der prognostizierten Rendite –, doch die Kreisverwaltung sieht zu hohe Risiken. Auch die Stadt Wassenberg hat sich gegen eine Fortführung ausgesprochen. 

 Damit bleibt die Vision einer landesweit beispielhaften Solaranlage vorerst begraben. Hoffnung besteht nur, falls sich die gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Zukunft verbessern. 


Luftbild Deponie Rothenbach Photocopter Heinsberg 
Bericht: Heinsberg Magazin

Mittwoch, 25. März 2026

EMREX - Internationale Großübung mit Kräften aus Belgien, Niederlande und Deutschland

 Am vergangenen Wochenende fand in Gangelt eine Großübung der Hilfsorganisationen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland statt.

Wir waren vor Ort und hatten vorab die Genehmigung der NATO Airbase in Geilenkirchen zum Start einer Drohne eingeholt und auch den Start unserer Drohne im Vorfeld mit der Feuerwehr abgesprochen.

So konnten ein paar eindrucksvolle Bilder - auch aus der Luft - eingefangen werden.



Über 600 Helfer waren an der Übung beteiligt.

Aufgebaut wurde am 20. März 2026 ab 22.00 Uhr - damit wurde auch die K13 bei Gangelt für den Verkehr gesperrt. Wir selber konnten die Übungsstelle nicht selber anfahren und wurden gebeten am Schulgelände zu parken. Von hier gab es einen Shuttle Transfer zur K13 und auch wieder zurück.

Donnerstag, 22. Januar 2026

Wassenberg: Baustelle wird später fertig

 Wie grade erfahren wird die Baustelle an der Erkelenzer Strasse in Wassenberg nicht wie geplant Ende Januar fertig gestellt sein. Daher haben wir doch einmal die Drohne ausgepackt und waren mal schauen ...



Die Stadtverwaltung geht von einer Verzögerung von etwa einer Woche aus.


Aufwendigere Arbeiten als zunächst angenommen und das Wetter waren Ursache hierfür.

Weitere Infos im Video.

Dienstag, 20. Januar 2026

Rückblick - 10 Years ago


So "Rückblicke" sind ja immer wieder einmal interessant - grade was die Entwicklung der ... Drohnen ... Technik angeht.

Hier ein Bild aus dem Jahr 2016.

Wir flogen eine DJI Phantom (und nur um eine Zahl zu sagen: Die 1. Ausgabe der erfolgreichen Phantom Reihe)

Hier an dieser war noch eine GoPro 3 (Black Edition) angebracht. Einen Gimbal gab es zuerst nicht - ebenso keinen Monitor um das Livebild aus der Luft zu sehen. Das wurde etwas später dann nachgerüstet.



Sonntag, 11. Januar 2026

Freitag, 19. Dezember 2025

Der Haller Acker bei Ratheim am 18.12.2025

 



Wieder ein Besuch am Haller Acker bei Ratheim. Nachdem die Archäologen ihre Arbeit beendet hatten wurde mit den Bauarbeiten zum Neubaugebiet begonnen.